CargoBeamer AG®

CargoBeamer baut drei Verbindungen in Deutschland, Italien und Frankreich aus

Höhere Taktung stärkt Zuverlässigkeit und Kapazitäten für nicht-kranbare Sattelauflieger auf mehreren europäischen Korridoren

CargoBeamer, ein stark wachsender Betreiber eines Netzwerks für den Transport von Sattelaufliegern auf der Schiene, hat drei seiner Verbindungen ausgebaut. Im Zentrum des Ausbaus steht die Linie Kaldenkirchen – Domodossola, die erste Hochfrequenzverbindung des Unternehmens. Die Zahl der auf dieser Strecke verkehrenden Züge wurde auf 22 wöchentliche Rundläufe erhöht, womit sie zu einer der frequenzstärksten KV-Relationen Europas zählt. Parallel dazu wurde die Zahl der Züge auf der innerfranzösischen Linie zwischen Calais und Perpignan auf 8 wöchentliche Rundläufe erhöht, und die Verbindung zwischen Stuttgart und Mailand wurde auf 5 wöchentliche Rundläufe ausgebaut.

Angebot in Frankreich in weniger als sechs Monaten verdoppelt

Alle Frequenzerhöhungen wurden in den vergangenen Wochen umgesetzt und sind bereits in Betrieb. Zwischen Calais und Perpignan ist der Ausbau auf acht wöchentliche Rundläufe bereits der zweite Ausbau des Fahrplans im Jahr 2026. CargoBeamer hat sein Angebot in Frankreich damit in weniger als sechs Monaten verdoppelt und sieht einen starken Beleg für die erhebliche Nachfrage nach skalierbaren, zuverlässigen KV-Verbindungen, die sowohl kranbare als auch nicht-kranbare Sattelauflieger transportieren können. Es wird angestrebt, das Angebot in Frankreich künftig auf bis zu zwei Abfahrt pro Tag und Richtung auszubauen und damit die Attraktivität für zeitkritische Güter weiter zu erhöhen.

Ebenfalls ausgebaut wird die Verbindung zwischen Kornwestheim bei Stuttgart und dem Wirtschaftsraum Mailand. Die im April 2026 als Nachfolger der eingestellten Rollenden Landstraße gestartete Strecke bietet neue Kapazitäten für den Transport nicht-kranbarer Einheiten. Auch hier findet der Ausbau als Antwort auf die starke Kundennachfrage aus dem Raum Stuttgart statt. Die Verbindung bietet nun fünf statt vier wöchentliche Rundläufe und ermöglicht damit tägliche Abfahrten an Werktagen zwischen den beiden wichtigen Logistikregionen.

„Wir sind überzeugt, dass hochfrequente Verbindungen der Schlüssel sind, um das volle Potenzial des kombinierten Verkehrs auszuschöpfen, und haben deshalb die Frequenzen auf drei unserer Verbindungen erhöht", erklärt Tilman Apitzsch, CCO von CargoBeamer. „Je öfter ein Zug auf einer bestimmten Verbindung verkehrt, desto stärker steigt die Zuverlässigkeit und Fahrplanattraktivität für unsere Kunden. Gleichzeitig können wir für zeitkritischen Lieferketten ein starkes Angebot auf der Schiene schaffen. 2027 werden die beiden ausgebauten CargoBeamer-Terminals in Kaldenkirchen und Domodossola in Betrieb gehen, wonach wir die Frequenz auf der Verbindung Kaldenkirchen – Domodossola dann noch einmal deutlich ausbauen werden."

Bild: CargoBeamer / Cyril Kurt

Über CargoBeamer

Die CargoBeamer Gruppe ist ein innovativer Logistikdienstleister im Segment „kombinierter Verkehr Straße-Schiene“. Als Pionier bei der großflächigen Dekarbonisierung des Güterverkehrs in Europa hat CargoBeamer die Mission, mit disruptiven und kosteneffizienten Lösungen Verkehre von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Das CargoBeamer-System bestehend aus patentierten Waggons, Umschlagterminals und Logistiksoftware ermöglicht auch nicht-kranbaren Sattelaufliegern den Transport auf der Schiene, was zu einer erheblichen Reduzierung der CO2-Emissionen und anderer externer Kosten führt. Gegenwärtig verkehren CargoBeamer-Züge in Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, den Niederlanden und Rumänien. Das Unternehmen realisiert ein europäisches Netzwerk leistungsfähiger CargoBeamer-Terminals, die in festen Fahrplänen miteinander verbunden werden. Dies bedeutet einen klimafreundlichen Schienentransport für Hunderttausende Sattelanhänger pro Jahr und eine erhebliche Entlastung von Umwelt und Gesellschaft.

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Tim Krause

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